Allgemeine Geschäftsbedingungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Geschäftsbeziehung zwischen Alpative und ihren Kunden für sämtliche erbrachten Dienstleistungen: digitales Marketing, Webentwicklung, Tracking-Implementierung, KI-Beratung und verwandte Leistungen.

Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle Angebote, Aufträge und Verträge zwischen Alpative und dem Kunden. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nur anerkannt, wenn Alpative ihnen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat. Mit der Annahme eines Angebots oder der Erteilung eines Auftrags erkennt der Kunde diese AGB an.

Angebote und Vertragsschluss

Angebote von Alpative sind freibleibend und 30 Tage gültig, sofern nicht anders angegeben. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot schriftlich annimmt (per E-Mail oder unterzeichnetem Dokument) und Alpative den Auftrag bestätigt. Mündliche Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung.

Leistungsumfang

Der Leistungsumfang wird im jeweiligen Angebot oder Leistungsbeschreibung definiert. Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen einer schriftlichen Vereinbarung. Alpative schuldet die Erbringung der vereinbarten Leistungen (Dienstvertrag), nicht den Eintritt eines bestimmten wirtschaftlichen Erfolgs, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.

Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde stellt die für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Materialien und Zugänge rechtzeitig bereit. Verzögerungen, die auf fehlende Mitwirkung des Kunden zurückzuführen sind, verschieben vereinbarte Termine entsprechend. Der Kunde benennt einen Ansprechpartner, der zur Freigabe von Arbeitsergebnissen berechtigt ist.

Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Angebot. Sofern nicht anders vereinbart, gelten folgende Bedingungen:

Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von drei Mal dem gesetzlichen Basiszinssatz berechnet. Zusätzlich wird eine Pauschale von 40 Euro für Beitreibungskosten fällig (Art. L.441-10 Code de commerce).

Abnahme und Freigabe

Arbeitsergebnisse (Websites, Kampagnen-Setups, Tracking-Konfigurationen) werden dem Kunden zur Prüfung und Abnahme vorgelegt. Der Kunde hat 10 Arbeitstage Zeit, berechtigte Einwände schriftlich mitzuteilen. Äussert der Kunde innerhalb dieser Frist keine Einwände, gilt die Leistung als abgenommen. Korrekturen, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, werden gesondert in Rechnung gestellt.

Vertragslaufzeit und Kündigung

Einmalige Leistungen enden mit der Abnahme. Laufende Verträge (Wartung, Kampagnenmanagement) werden für eine Mindestlaufzeit gemäss Angebot geschlossen und verlängern sich automatisch um jeweils einen Monat, sofern sie nicht mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende schriftlich gekündigt werden.

Beide Parteien behalten das Recht zur ausserordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen, schwerwiegenden Vertragsverletzungen oder Insolvenzantrag einer Partei.

Geistiges Eigentum

Alle von Alpative erstellten Arbeitsergebnisse (Designs, Texte, Code, Konfigurationen) gehen nach vollständiger Zahlung in das Eigentum des Kunden über, sofern nicht anders vereinbart. Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben sämtliche Nutzungsrechte bei Alpative. Alpative behält das Recht, die erbrachten Leistungen anonymisiert als Referenz in ihrem Portfolio zu verwenden, sofern der Kunde nicht widerspricht.

Haftung

Alpative haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftung ist auf den Netto-Auftragswert des betroffenen Auftrags beschränkt. Für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust haftet Alpative nicht, soweit gesetzlich zulässig. Der Kunde ist für die regelmässige Sicherung seiner Daten verantwortlich.

Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Leistungserbringung erfolgt gemäss der DSGVO und dem Schweizer DSG. Einzelheiten sind in der Datenschutzerklärung geregelt. Soweit Alpative im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, wird eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) gemäss Art. 28 DSGVO geschlossen.

Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei nicht an Dritte weiterzugeben und nur zur Vertragserfüllung zu nutzen. Diese Verpflichtung besteht über die Vertragsdauer hinaus fort.

Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Diese AGB unterliegen dem französischen Recht. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB ist Annecy (Frankreich), sofern nicht zwingende gesetzliche Vorschriften einen anderen Gerichtsstand vorsehen.

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.

Letzte Aktualisierung: 13. März 2026

Ein Projekt? Sprechen wir darüber

Kostenlose Analyse Ihrer digitalen Präsenz. Antwort innerhalb von 24 Stunden.

Kostenloses Audit anfordern